Mag art Catherine Ludwig

Atelier: Ganglbauergasse 38/10, 1160 Vienna I phone: 0043-699-12857175

catherine.ludwig@gmx.de

 

Catherine Ludwig ist eine transmediale Künstlerin, d.h., sie transzendiert traditionelle Schranken zwischen den einzelnen künstlerischen Medien, sowohl im Prozess ihrer Arbeit als auch im Ergebnis. Dabei reicht ihr Spektrum von der Fotografie, über konzeptuelle Malerei & Zeichnung, bis zu Projektionen und Rauminstallationen, z.T. auch im öffentlichen Raum. Begonnen hat sie mit einem Designstudium (m.A.) in Nürnberg und studierte anschließend Transmediale Kunst an der Universität für angewandte Kunst bei Prof. B. Kowanz in Wien. Seither hat sie an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen, 2006 den Preis der Kunsthalle Wien gewonnen und internationale Kunststipendien erhalten (Taiwan, Deutschland, Island, USA u.a.). Außerdem arbeitet Ludwig oft spartenübergreifend mit MusikerInnen (J. Unterpertinger, A. Castello u.a.), Architekten (LaLeLu zusammen mit W. Leeb, M. McGrath) und Theoretikern (G. Tscherteu, MAI Media Architecture Institute) und ist Mitglied des Künstlerinnenkollektivs 3plus (m. S. Bendel, R. Proyer).

STATEMENT: FREI -ZEIT I ZEIT-RAUM I FREI-RAUM

Ich untersuche inhaltliche Zeitphänomene (Freizeitgestaltung verschiedener Kulturen und Generationen -
von den Anfängen des Massentourismus seit den 1930er-Jahren, bis in die heutige Zeit), wie auch formale
Zeitphänomene (beschleunigte und verlangsamte Arbeitsprozesse).
Kern meiner Arbeit ist die Auseinandersetzung mit Zeiträumen ebenso wie mit (Frei-)Räumen:
Wieviel Raum, wieviel Freiraum haben wir in unserer Freizeit wirklich, wie gestaltet sich der oft
hochfrequentierte und inszenierte öffentliche Raum und wie gehen wir andererseits mit dem (Frei-)
Raum im urbanen Umfeld und in der Natur um?
Ist Freizeit* in der Regel wirklich reine Dispositionszeit, also freigewählte Zeit, oder nicht doch häufig
eine determinierte, fremdbestimmte Zeit und ein integraler Bestandteil von Lebensstilen, ein meist
erlebnisorientierter „Freistil“, oder „freestyle“?

Folgende Fassetten dieser Thematik werden in meinen Arbeiten
unter die Lupe genommen:
- Ambivalenzen in der Massen- und Individualfreizeit
- Räumliche & subtile Manipulations- & Inszenierungsmechanismen in der Freizeit
- Freizeitverhalten verschiedener Generationen (Jugend-Alter), spezieller Gruppierungen (körperlich 
  & geistig beeinträchtigte Menschen) und verschiedener Kulturen
- Luxustourismus als Nischenprogramm versus Pauschalurlaub
- Spannungsverhältnis von Künstlichkeit und Natürlichkeit im Verhalten einerseits und im Räumlichen
  andererseits (Stadtraum versus Naturraum)
- Bedeutung der Religionsausübung in der heutigen Zeit

* Das deutsche Wort Freizeit verweist auf Zeit und Freiheit bzw. Freisein. Die ursprüngliche
Bedeutung stammt aus dem Mittelalter; „frey zeyt“ war die Zusicherung
von Schutz der Händler zu den Markt- und Messezeiten. Freizeit galt als geschützter,
konfliktarmer und weitgehend störungsfreier Zeitraum.

vrgl. H.-W. Prahl, Soziologie der Freizeit, UTB, Schöningh, 2002

Ausbildung / Education:
http://www.ohm-hochschule.de
http://www.dieangewandte.at

Ausstellungen / Exhibitions:
http://www.mak.at
http://www.kuenstlerschaft.at
http://www.westlicht.at
http://www.fluc.at
http://www.mqw.at
http://www.centropecci.it
http://www.videominuto.it
http://www.kunsthallewien.at
http://www.dana-charkasi.com
http://www.wuk.at
http://www.galerie5020.at
http://www.dasweissehaus.at
http://www.agnesreinthaler.com/
http://www.k-haus.at

Freunde / friends:
http://georg.sengmueller.com
http://grrrr.org
http://attacksyour.net/kt
http://www.firstfloor.org/angelicacastello
http://www.gastonramirez.net
http://www.wolfleeb.com
http://www.sonjabendel.net
http://www.kathrindelhougne.com
http://www.rudolfpoetters.de
http://unterpertinger.zustand.org
http://www.jules-spinatsch.ch

Kollaborationen / collaborations:

LaLeLu (zusammen mit Wolf Leeb)

3plus, Künstlerkollektiv

http://www.mediaarchitecture.org
http://www.zeichenfabrik.at
http://www.dnd.at

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