Mag art Dipl. KD Catherine Ludwig
Atelier: Ganglbauergasse 31/5, 1160 Vienna
phone: 0043-699-12857175

catherine.ludwig@gmx.de

Artist statement:

“I am not restricted to only one medium to express my „do-commentaries“. Moreover, i am working intermedially – using the means of (manipulated) photography, conceptual painting, space-, video- and slide installation. In choosing the media, the photography is most important: to start a project,
as a intermediate and as a final media.

My interests are exploring and “do-commenting” mass leisure-facilities and the dependance on the spatial structures,
and control mechanisms and restrictions of leisure facilities in public in particular.

sub issues of leisure time:
- ambivalences of mass- and individual leisure
- cultural differences in the behavior attitudes
- behavior attitudes of different generations and special groups (working with blind people)
- luxury tourism as niche program versus package tour
- ambivalences of artificiality and naturalness in the daily life and the organised and restricted leisure time

I am working situational, site-specific and interdisciplinary in workshops or for exhibition, more often.

Das deutsche Wort Freizeit verweist auf Zeit und Freiheit bzw. Freisein. Die ursprüngliche Bedeutung stammt aus dem Mittelalter; „frey zeyt“
war die Zusicherung von Schutz der Händler zu den Markt- und Messezeiten. Es galt als geschützter, konfliktarmer und weitgehend störungsfreier Zeitraum.*
Freizeit ist heutzutage kaum mehr der begrenzte Zeitraum für die Reproduktion der Arbeitskraft, sondern eher integraler Bestandteil von
Lebensstilen, ein meist erlebnisorientierter „Freistil“, oder „freestyle“.
Wie frei sind wir, vor allem in der organisierten Gruppenfreizeit? Ist Freizeit in der Regel wirklich reine Dispositionszeit, also freigewählte Zeit
(nach Opaschowski), oder nicht doch häufig eine determinierte, fremdbestimmte Zeit?

Ein Augenmerk der künstlerischen Auseinandersetzung liegt in der Untersuchung meist subtiler  und intelligent ein-gesetzter Kontroll- und Manipulationsmechanismen in der „Massenfreizeit“. Dabei liegt der Schwerpunkt in meiner Arbeit auf den Inszenierungs- und Disziplinierungsmechanismen sozialer, körperlicher und räumlicher „Ordnungen“, in der Instrumentalisierung von „Massen“ im Freizeitbereich verschiedener Generationen und Kulturen.

“Die Disziplin organisiert einen nützlichen Raum.” **


Schwerpunkte dieser Freizeituntersuchung:

- Ambivalenzen von Massen- und Individualfreizeit
- Untersuchung von räumlichen, bzw. architektonischen und subtilen
  Manipulations- und Inszenierungsmechanismen
  im Massenfreizeitbereich
- Kulturunterschiede im Freizeitverhalten
- Freizeitverhalten verschiedener Generationen (Jugend-Alter) und
  spezieller Gruppierungen (Projekt mit Blinden)
- Luxustourismus als Nischenprogramm versus Pauschalurlaub
- Spannungsverhältnis von Künstlichkeit & Natürlichkeit im Alltag und in
  der organisierten Freizeitgestaltung

Die Neukombination aus Dokumentationen und Kommentaren, die sogenannten “Do-Kommentare” sind auf kein spezielles Medium beschränkt.
Das intermediale Spektrum in dem ich mich bewege, reicht von der (oft manipulierten) Fotografie, über konzeptuelle Malerei, der Zeichnung,
bis zu Raum-, Video- und Diainstallationen.
Bei der Medienwahl, spielt die Fotografie jedoch die wichtigste Rolle: als Einstiegsmedium, als Zwischenglied und oft auch als Endmedium.
Ich arbeite situationsbedingt, ortsspezifisch und interdisziplinär bei Workshops und in Ausstellungen

* vrgl. H.-W. Prahl, Soziologie der Freizeit, UTB, Schöningh, 2002, Paderborn: 12, S.131, 136
** Zitat von Foucault Michel , “Überwachen und Strafen“, 1. Aufl., Frankfurt am Main, Verlag Suhrkamp, 1976, S. 184


Education:
http://www.ohm-hochschule.de
http://www.dieangewandte.at

Exhibitions:
http://www.real-presence.org
http://www.mak.at
http://www.kuenstlerschaft.at
http://www.westlicht.at
http://www.fluc.at
http://www.tobecontinued.at
http://www.mqw.at
http://www.centropecci.it
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friends:
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